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U_topia – Ein Herzensprojekt

Lisa Fischer und Cyrine Allagi geben einen Einblick.

In der Dortmunder Skateszene ist ein bestimmter Ort schon seit Jahren bekannt: Das Dortmunder U, das alte Gebäude der Dortmunder Union Siegel Brauerei, das heute eine Einrichtung für Kunst und Kultur behaust. Rund um das Wahrzeichen treffen sich vor allem im Sommer immer wieder eine Vielzahl von Skateboardern. Im Rahmen des “Sommer am U”-Projektes wird daher die Skateschule der Skateinitiative Dortmund mitsamt portablen Rampen ans Dortmunder U verlegt.

Genau diese tagtägliche Menschenansammlung brachte jedoch auch Probleme mit sich: Die Gastronomiebesitzer in der Nähe beschwerten sich zunehmend über den Lärm und die Abnutzung der öffentlichen Fläche. Hinzu kam, dass die Veranstaltungsreihe “Sommer am U” im Jahr 2018 nicht stattfinden kann, da eine große Kunstausstellung das Dortmunder U und seine Umgebung in Beschlag nimmt. Wohin also in diesem Sommer...? Die öffentlichen Skateparks in Dortmund sind in der Mehrheit mittlerweile heruntergekommen, ein Neubau oder auch nur eine Ausbesserung der Mängel scheint in naher Zukunft von der Stadt nicht geplant und die Skatehalle am Keuninghaus bleibt im Sommer geschlossen.

An einem schönen Frühlingstage geschah es dann. Ein Mitarbeiter der Stadt Dortmund begab sich zum U, beobachtete die Skater und machte ihnen schließlich - wohlwissend, dass diese einigen Ansässigen ein Dorn im Auge sind - einen Vorschlag: Die Fläche zwischen dem Dortmunder U und dem FZW könne innerhalb eines Nutzungsvertrages von den Skatern benutzt werden. Die besagte Fläche gehöre einem größeren Konzern, doch dieser wolle die Fläche erst in knapp anderthalb Jahren bebauen und wir dürften auf dem Platz an Rampen bauen, was wir für sinnvoll und gut erachten.

So entstand also der erste offizielle Kontakt zwischen Skatern und der Stadt Dortmund. Nach den ersten Treffen wurde schnell klar, dass das Angebot für alle Beteiligten Vorteile bietet - und so wurde zeitnah der Nutzungsvertrag für die freie Fläche zwischen dem U und dem FZW am Emil-Moog-Platz unterschrieben. Federführend bei diesen Gesprächen war der Verein “Skateboardinitiative Dortmund”, der auch in der kommenden Zeit die Planung und Organisation des großflächigen Projektes sowie die Funktion als Sprachrohr übernimmt.

Um keine unnötige Zeit zu verlieren fand am 14.05.2018 das erste Treffen der lokalen Skater statt. Mit circa 40 Leuten wurden so die ersten Pläne geschmiedet, Aufgaben verteilt und die ersten Spenden für das Baumaterial gesammelt. Um neben hilfreichen Sachspenden auch Geldspenden zu erhalten und das Projekt bekannter zu machen, druckten die Jungs und Mädels eigens designte T-Shirts.

Das große Ziel dieses Herzensprojektes: Einen Skatepark und Treffpunkt schaffen, der für alle zugänglich ist und an dem jeder seinen Teil beitragen kann. Nicht nur Skater sollen mit dieser Fläche angelockt werden, sondern es soll ein Ort entstehen, der für alle Altersklassen und Sozialschichten ein breitgefächertes Freizeitangebot bietet. Der Zusammenhalt der jungen, kreativen Leute der Stadt soll gefördert werden und die Community weiter wachsen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wir treiben die (Skate-)Kultur der Stadt Dortmund voran!

Wir wollen der Stadt Dortmund zeigen das wir als Gemeinschaft etwas auf die Beine stellen, das für die Stadt einen Wert und kein Laster darstellt und damit einen kulturellen Ankerpunkt erschaffen der nicht mehr weg zu denken ist.

Allein deshalb sind wir auf eure Hilfe angewiesen – ganz gleich ob beim Teilen in den sozialen Netzwerken, vor Ort beim Rampenbau, beim Verbreiten der frohen Botschaft oder durch eure Spende. 

Hilf uns dabei, unseren Spot vor dem Abriss durch ein großes Unternehmen zu schützen. Bring dich ein, sei dabei, schaffe etwas mit uns - an unserem wunderschönen U_topia!

Begünstigter: Verein zur Förderung der Jugendkultur e.V.

IBAN: DE11 4416 0014 6395 2252 00

Verwendungszweck: Beton-Kasse

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