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Angolas erster skatepark

von der Concrete Jungle Foundation

Nachdem die Concrete Jungle Foundation erfolgreich ihr erster Projekt 2017 in Trujillo, Peru abgeschlossen hat, widmeten sie sich 2018 ihrem neuen Projekt in Luanda, Angola, wo sie von November bis Dezember den ersten Skatepark für die lokale Szene gebaut haben.

2016 haben der Belgier Clement Taquet und der Engländer Harry Gerrad die Concrete Jungle Foundation ins Leben gerufen, um international Skateparks für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu bauen. Seitdem wurde die Organisation mit der Hilfe von Freiwilligen aus aller Welt um ein vielfaches vergrößert und hat sich einen soliden Status erarbeitet. Die non-profit Oraganisation ist darauf ausgelegt, die lokale Szenen zu pushen und den Kindern eine alternative zur Straße zu bieten.

Nachdem das Projekt von 2017 in Peru ein voller Erfolg war und die Kinder mit Begeisterung am Edu-Skate-Programm der Partnerorganisation teilnehmen, kamen dann 2018 eine Handvoll Anrufe an die CJF von Comunitys und Verbindungen aus aller Welt, um ähnlich Projekte in dessen Ländern zu verwirklichen. Jesse Mendes von der Angola Skateboarding Union meldete sich mit der Bitte einen Skatepark für die über 80 Kinder und Jugendlichen zu bauen, welche keine Möglichkeit haben ihrem Hobby nachzugehen. Kurz darauf wurde eine Partnerschaft festgelegt und eine Foundraising Aktion gestartet, mit dem Ziel 30,000 USD zu sammeln um das Projekt in Angola verwirklichen zu können.

Nachdem dann ein Jahr später knapp 28,000 USD zusammen waren und die Gemeinde den Bau in einem öffentlichen Sportkomplex genehmigt hat, gab es den Startschuss für das Angola Projekt und eine Haufen Freiwilliger aus aller Welt machten sich auf den Weg nach Afrika um ihren Beitrag zu leisten. Mit Betonmischer, Schaufel, einem Haufen motivierter Leute und jeder Menge Zement wurde dann fleissig gearbeitet.

"Ohne den Ehrgeiz der Helfer aus dem Umland hätte das alles wohl nicht geklappt"

Zwei junge Skater aus Südafrika hörten wohl von der Aktion und sind daraufhin extra 4000 km mit dem Auto nach Luanda gefahren um dabei zu sein und bei dem Bau zu helfen. "Ohne den Ehrgeiz der Helfer aus dem Umland hätte das alles wohl nicht geklappt", erzählte uns Troy Björkman. Nach 2-3 Wochen geprägt von Sonnenbränden und night sessions auf dem Gelände war dann klar, dass der Zeitplan etwas zu knapp ist und so endete der Bau dann in 12-18 Stunden Schichten pro Tag. Der Skatepark wurde schließlich von November 2018 bis Dezember 2018 in einer Rekordzeit von nur einem Monat fertiggestellt. Zur feierlichen Eröffnung kamen dann jede menge Leute, ein paar Musiker aus der Gegend spielten und Getränken wurden verteilt. Ausgiebig geskatet wurde natürlich auch.

Soloskatemag Fakie

Fakie Frontside Flip

Doch nicht nur das Planen und Bauen von Skateparks steht im Fokus der Concrete Jungle Foundation sondern auch das weitergeben von Skills und Brettgefühl an die Einheimischen. Im Rahmen des Edu-Skate-Programms unterrichten Freiwillige die Kinder im Skateboarden welches in Peru z.B. den Sportunterricht an der Grundschule ersetzt. Dafür werden stetig Freiwillige gesucht, die dem Brettsport gewachsen sind und in fernen Ländern ihre Skills weitergeben wollen. Im Januar 2019 startet dann auch das Edu Programm in Angola unter der Leitung von ASU.

Das Edu Programm basiert auf der Masterarbeit von Tim van Asdonck, von der Universität Utrecht in den Niederlanden, welcher selbst ein begeisterter und langjähriger Skater ist. Mit der Überzeugung, dass der Unterricht auf dem Brett zu einer positiven Entwicklung der Kinder beiträgt und den sozialen Kontakt pflegt, wird das Programm immer weiter ausgebaut und steht Helfern und Freiwilligen gegenüber immer offen. Wer Teil des Programms sein will und einen Beitrag leisten will, kann sich gerne bei Tim melden: tim@concretejunglefoundation.org

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